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Der folgende Link beinhaltet eine Zusammenfassung zu den Änderungen durch die neue Niederspannungsrichtlinie und dem EEG:
Zusammenfassung (PDF-Dokument)
Bis 2022 sollen in Deutschland alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, so der Beschluss des Deutschen Bundestages vom 01.07.2011. Zur Diskussion standen daneben weitere Gesetzesänderungen zur deutschen Energiewende. Für die Photovoltaik-Förderung bleiben die volumenabhängige Degression und die befristete Eigenverbrauchsregelung bestehen, trotz Einwänden der Opposition. Die Novelle tritt zum 1. Januar 2012 in Kraft.
Am Nachmittag des 01.07.2011 beschloss der Deutsche Bundestag in einer historischen Entscheidung den endgültigen Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie. Bis zum Jahr 2022 sollen alle Atomkraftwerke stufenweise abgeschaltet werden. Nur ein Atomkraftwerk soll im Reservebetrieb erhalten bleiben. Neben dieser Entscheidung wurden in einer teils hitzig geführten Debatte weitere Gesetzesänderungen verabschiedet, die die Energiewende in Deutschland voranbringen sollen, berichtet EuPD Research (Bonn) in einer Pressemitteilung. So wurde unter anderem auch eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen, die zum 1. Januar 2012 in Kraft tritt. Trotz massiver Kritik der Opposition haben sich die Rahmenbedingungen für die Photovoltaik-Vergütung im Vergleich zum Kabinettsbeschluss nicht wesentlich geändert. Die EEG-Novelle wird nun noch einmal im Bundesrat verhandelt, dass hier noch Änderungen eingebracht werden, gilt allerdings als unwahrscheinlich, so EuPD Research.
Wichtigste Eckpunkte der EEG-Novelle zur Photovoltaik-Förderung:
1. "Atmender Deckel" bleibt, Solarstrom-Einspeisevergütung sinkt zum
Jahreswechsel planmäßig um neun Prozent
Eine Zubaubegrenzung für Solarstromanlagen, wie von Teilen der CDU gefordert, wird es künftig nicht geben. Der "atmende Deckel" und die halbjährliche Degressionsanpassung bleiben dagegen bestehenden. Zum Jahresbeginn 2012 soll die Solarstrom-Einspeisevergütung planmäßig um neun Prozent gekürzt werden, vorbehaltlich der bis zum 30. September installierten Gesamtleistung des Vorjahrs. Übersteigen die bis dahin registrierten Anlagen 3,5 Gigawatt (GW), erhöht sich der Prozentsatz um weitere drei Prozentpunkte. Mit jedem weiteren GW wird dann, bis zur Obergrenze von 7,5 GW, in 3 Prozentschritten gekürzt, bis zur maximalen Degression von zusätzlich 15 Prozent bei 7,5 GW installierter Gesamtleistung. Ziel der Tarifsenkungen ist es, die Höhe der Einspeisevergütung an die Technologie- und Fertigungsfortschritte anzupassen.
2. Bemessungszeitraum des Wachstumskorridors künftig sieben Monate
Liegt der Zubau unter 2,5 GW erfolgt eine Anpassung ab jeweils 0,5 GW um 2,5 Prozent nach unten. Bestehen bleibt auch die neu eingeführte Förderanpassung zur Jahresmitte bei Überschreitung des Wachstumskorridors. Diese wäre erstmalig zum 1. Juli 2011 in Kraft getreten. Eine Senkung fiel aber aus, da der Zubau Anfang 2011 hinter den Erwartungen zurückblieb. Der Bemessungszeitraum ändert sich künftig von drei Monaten auf sieben. So gelten die Monate Oktober des Vorjahres bis April des laufenden Jahres als neue Grundlage. 3. Solarstrom-Eigenverbrauchsregelung um zwei Jahre verlängert, Begrenzung bis 100 kW. Die Solarstrom-Eigenverbrauchsregelung, die eigentlich 2011 ausgelaufen wäre, wird zwar um zwei Jahre
verlängert, aber auf Anlagen bis zu einer Größe von 100 kW beschränkt. Zudem müssen Anlagen mit einer Leistung zwischen 30 und 100 KW, die seit 2009 gebaut wurden, bis zum 1. Januar 2014 mit einer technischen Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung gemäß §6 Abs.1 nachgerüstet werden. Betreiber kleinerer Anlagen haben die Wahl, die Einspeiseleistung bei 70 Prozent abzuregeln oder in das vereinfachte Einspeisemanagement einbezogen zu werden. Für die entgangenen Vergütungen soll es aber Entschädigungszahlungen geben.
Quelle: www.solarserver.de
Zertifizierung der KYOCERA Solarmodule durch den unabhängigen
TÜV Rheinland nach Bestehen der Langzeittestreihe
Nachweis der hohen Qualität und Zuverlässigkeit der Module
Kyoto / Neuss, 24. Januar 2011
Die Solarmodule von Kyocera haben als weltweit erste die vom TÜV Rheinland Japan Ltd. durchgeführte Langzeittestreihe bestanden. Der unabhängige TÜV Rheinland Japan Ltd. bewertet die Qualität und Zuverlässigkeit von Solarmodulen. Zwischenergebnisse veröffentlichte Kyocera bereits im Oktober letzten Jahres, nun kündigt das Unternehmen nach Abschluss der Tests die vollständige Zertifizierung an.
Getestet wurde das Modul KD210GH-2PU des Unternehmens. Das strenge Prüfverfahren, das im Vergleich zu standardmäßigen industriellen Testmethoden die Module über einen längeren Zeitraum untersucht, ergab, dass die Ausgangsleistung des Moduls von Kyocera während der Tests durchgängig auf einem konstanten Niveau blieb.
„Daten, die anhand von drei großen Solarstromanlagen in Spanien und Thailand erhoben wurden, zeigen, dass unsere Module auf einem circa 16% höheren Ausgangsleistungsniveau arbeiten als ursprünglich von den Betreibern selbst geschätzt“, erklärt Tetsuo Kuba, Präsident der Kyocera Corporation. „Die Testergebnisse des TÜV Rheinland sind ein weiterer Beleg für die hohe Qualität der Kyocera Module. Auch in der Zukunft werden wir die langfristige Zuverlässigkeit unserer Produkte durch interne und externe Evaluierungsverfahren sicherstellen.“
Die Langzeittestreihe umfasst vier wichtige Einzelprüfungen: Feuchte-Wärme-Prüfung, Temperaturwechsel-prüfung, Feuchte-Frost-Prüfung und Bypass-Dioden-Tests. Diese Tests validieren die Gesamtleistung und Qualität der Module, indem sie sie härteren Bedingungen aussetzen als in den Normen der International Electrotechnical Commission (IEC) vorgegeben. Bei dieser Langzeittestreihe wird zudem dasselbe Modul für die Durchführung der vier Einzelprüfungen verwendet, wohingegen die konventionelle Testmethode die Verwendung unterschiedlicher Module für die Einzelprüfungen vorschreibt. Dieses neue Prüfverfahren entspricht daher eher den Einsatzbedingungen, denen das Produkt während seiner tatsächlichen Nutzungsdauer ausgesetzt ist.
Am 18.01.2011 gab es eine Einigung zwischen dem BSW und dem Umweltministerium (MBU)
bzgl. der vorgezogenen Reduzierung der Einspeisevergütung zum 01.07.2011.
Hier eine kurze Zusammenfassung der Einigung:
Alle der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen in kWp aus
(März + April + Mai) x 4 = Prognose des Zubaus in 2011.
Der Zusammenhang zwischen Prognose und dann erfolgender Reduzierung ist wie folgt:
<3,5 GWp --> Keine Reduzierung
>3,5 GWp --> Reduzierung um 3%
>4,5 GWp --> Reduzierung um 6%
>5,5 GWp --> Reduzierung um 9%
>6,5 GWp --> Reduzierung um 12%
>7,5 GWp --> Reduzierung um 15%
Kyocera steigert Kapazität der Solarproduktion
Kyoto / Neuss, 21. Januar 2011
Der japanische Technologiekonzern Kyocera, einer der weltweit führenden Hersteller im Solarbereich, erweitert seine Solar-Produktion an zwei Standorten. Während die Produktion im tschechischen Kadan um ein weiteres Gebäude erweitert wird, ersetzt eine neue Fabrik die alte in Tianjin. Beide neuen Gebäude haben ein Produktionsvolumen von je 360 Megawatt.
Spatenstich in Tschechien, Produktionsstart in China: Während in Tianjin die Produktion in der neuen Fabrik sukzessive aufgenommen wird, beginnen in Kadan die Bauarbeiten für die Erstellung des neuen Fabrikgebäudes. Damit verfolgt Kyocera energisch sein Ziel, das Gesamtproduktionsvolumen des Unternehmens bis 2013 auf ein Gigawatt zu erhöhen.
„Es ist das Ziel von Kyocera, sich im wachsenden Solarmarkt durch hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte von der Konkurrenz abzuheben,“ sagt Tetsuo Kuba, Präsident der Kyocera Unternehmensgruppe. „Zusammen mit unserer Technologie-Expertise in der Produktion und unserer wachsenden weltweiten Produktionskapazität werden wir unser Solargeschäft weiter engagiert ausbauen.“
Erst vor kurzem hat Kyocera mit dem Bau seiner zweiten Fertigungsstätte in der Tschechischen Republik begonnen, um das Produktionsvolumen dort beträchtlich zu steigern. Ziel ist es die Nachfrage in Europa, dem größten Markt für Solarenergie weltweit, bestmöglich bedienen zu können. Die neue Fabrik soll im Herbst 2011 fertiggestellt sein, und wird neben der bestehenden Fabrik in Kadan errichtet, die bereits 2005 gebaut wurde. Geplant ist eine zusätzliche Produktionskapazität von 360 Megawatt pro Jahr. Mit beiden Fertigungsstätten kommt Kyocera damit auf ein Gesamtvolumen von 560 Megawatt, allein in Kadan. Damit ist die Tschechische Republik weltweit der größte Solar-Produktionsstandort der Kyocera-Gruppe. Von dort aus konnte Kyocera in der Vergangenheit schon Solarmodule für Großprojekte in Europa liefern, unter anderem 53,1 Megawatt für drei Solarkraftwerke in Spanien.
Die neue Fertigungsstätte in Tianjin, China, ist bereits fertiggestellt. Die Produktion wird im Frühling 2011 aufgenommen. Bis dahin wird der Betrieb von der alten komplett in die neue Fertigungsstätte verlegt. Das jährliche Produktionsvolumen beträgt dann 360 Megawatt. Dies bedeutet eine Steigerung um mehr als das Dreifache. Schon 2003 hat Kyocera einen Teil seiner Produktion nach Tianjin verlegt, und ist damit das erste japanische Unternehmen, das sich zur Solarproduktion in China niedergelassen hat.
(Finanztest) Solarstromanlagen kosten im Vergleich zum Ende des letzten Jahres zehn bis zwanzig Prozent weniger und machen dank staatlicher Förderung gute Gewinne, so war von Stiftung Warentest in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest zu lesen.
Die Rechnungen von Finanztest zeigen: In vielen Fällen können Hauseigentümer mit einer Solarstromanlage eine Rendite von 10 % erzielen – und das nahezu risikolos. Entscheidend sind der Anlagepreis und die Stromausbeute. Wie hoch die Einnahmen ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa von der geografischen Lage, der Ausrichtung und der Neigung des Dachs.
Für den produzierten Solarstrom bekommen Anlagebetreiber viel Geld. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet den örtlichen Netzbetreiber jede Kilowattstunde, die ins Netz einspeist wird für 43,01 Cent abzukaufen. Diese Vergütung ist dem Anlagebetreiber im Jahr der Inbetriebnahme und für weitere 20 Jahre sicher. Seit Jahresbeginn erhalten Hauseigentümer auch eine Vergütung von 25,01 Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom, den sie selbst verbrauchen. Dazu kommen die ersparten Stromkosten. Steigen die Strompreise an, wird der Eigenverbrauch immer rentabler.
Wer eine Solaranlage auf dem Dach installiert, profitiert außerdem von Steuervorteilen und günstigen Förderkrediten. Der ausführliche Bericht findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/solarstrom.